zur Navigationzum Inhaltzur Suche

Online Reservierung für die Theatervorstellung

Seit Oktober 2016 können die Sitzplätze für unsere Theatervorstellungen auch Online reserviert werden.

Zur Reservierung kommen Sie mit folgendem Link:

www.apfeldorf-theater.de

 

 

"Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt Zauberposse" von Johann Nestroy

Die alten Zauberer beklagen sich bitterlich beim Feenkönig Stellaris,dass Lumbazivagabundus ihre Söhne zur Lumperei verführte. Stellaris will ihnen helfen. Zuerst will er Lumbazivagabundus aus dem Feenreich verbannen, dann fordert er die Fee Fortuna auf, den Söhnen das verjuxte Vermögen wieder zu gebenund sie so zur Ordnung zurückzuführen. Beides quittiert Lumbazivagabundus mit höhnischem Gelächter, damit könne man ihm seine Anhänger nicht entreißen. Dies bekennt auch Hilaris, der Sohn des alten Zauberers Mystifax. Nur die Ehe mit Fortunas Tochter Brillantine könne ihn dem Laster entreißen. Lumbazivagabundus muss gestehen, dass nur die Fee Amorosas ihn vertreiben könne und mächtiger sei als Fortuna. Wütend bestreitet Fortuna Amorosas größere Macht und verweigert die Eheschließung, muss jedoch den Spruch Stellaris´ akzeptieren, dass sie dies nicht bedingungslos machen dürfte. Deshalb verlangt sie, dass drei arme lockere Gesellen auf der Erde von ihr glücklich gemacht werden dürfen und sie gebe sich nur geschlagen, wenn zwei davon trotzdem Lumpen bleiben wollen.

 Die Auserwählten sind die Handwerksburschen Knieriem, Leim und Zwirn. Sie sind aus unterschiedlichen Gründen zu herumziehenden, arbeitsscheuen und verarmten Gesellen geworden: Der Schustergeselle Knieriem, wegen seiner Liebe zum Alkohol und seiner Angst vor dem Kometen, der die Erde bald vernichten werde. Der Tischlergeselle Leim wegen seiner hoffnungslosen Liebe zu Peppi, der Tochter des Meisters Hobelmann in Wien. Der Schneidergeselle Zwirn, weil ihm ein lustiges Leben über alles geht. Fortuna sorgt dafür, dass sie einen großen Gewinn machen, um sie wieder zu glücklichen, anständigen Menschen zu machen. Dass dies jedoch nicht so einfach von statten geht, kann man sich denken.

 "Der böse Geist Lumbazivagabundus", 1833 in Wien uraufgeführt, gehört zu den großen Erfolgen von Johann Nestroy, der selber mehrfach in der Rolle es Knieriem auftrat. Er schuf hiermit eine neue Art von Posse, die aktuelle soziale und gesellschaftliche Themen aufgriff. Die Folgen der schlechten Wirtschaftslage verbunden mit der Furcht, dass der für 1834/35 angekündigte Halleysche Komet die Erde bedrohen könnte, führten zu dieser Zeit zu Fatalismus und Hoffen auf ein Wunder. Allein im Jahr 1833 gab es über sechzig Aufführungen im Theater an der Wien. Bis heute wird der Lumbazivagabundus immer wieder am Wiener Burgtheater und auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum gespielt.

 "Der böse Geist Lumbazivagabundus", ein Stück das mit seinem Esprit, seinem herben Witz und seiner bunten Vielfalt wie geschaffen ist für den Theaterverein Apfeldorf, wird vom bewährten Team - Regie Delfo Viviani, technische Leitung Florian Berlinger - auf die Bühne gebracht.

 

Premiere ist am Samstag 02. November, die weiteren Vorstellungstermine sind am Sonntag 03. November, am Wochenende des 08., 09. und 10. November sowie am Freitag 15. November und Samstag 16. November.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass und Bewirtung ab 19:00 Uhr

 Kartenreservierung ab Mitte Oktober wieder per Onlinebuchung unter www.apfeldorf-theater.de oder bei Hubert Zwick, Tel.: 1378

*** Sie wollen unsere Theaterstücke auf DVD erwerben? Dann mailen Sie uns oder rufen Sie uns an! ***


Die Inhalte dieser Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen.